Das 1.8T Racing-Projekt

Ein Seat Leon war eher selten zu sehen auf den Bergrennstrecken in Deutschland.  Dem begeisterten Zuschauer Thorsten Meier kam recht schnell die Idee, sich als Teamchef und Fahrer einzubringen und das bereits vorhandene Fahrzeug für die wenigen in Deutschland noch verbliebenen  Bergrennen fit zu machen.

Die Feuertaufe erfolgte alsbald beim Ibergrennen in Heiligenstadt und führte direkt in die Katastrophe. In der tückischen Spitzkehre ließ sich der Leon mit schlecht gewählter Bereifung nicht mehr zum Einlenken überreden und schlug heftig in die Böschung eines Waldstücks ein. Thorsten und die Crew ließen sich nicht entmutigen und schafften es binnen 3 Wochen, die Technik in eine vorhandene Allrad-Karosse umzubauen und zum Laufen zu bringen.  So konnte schon 6 Wochen später das Rennen in Osnabrück gefahren werden. Bis auf kleinere Probleme mit der Technik hat sich das Auto sehr gut geschlagen.